Studie: E-Learning für die Generation 50plus
Im Rahmen der Initiative „IT 50plus“ hat das Institut für Medien- und Kompetenzforschung (MMB) die Möglichkeiten, Chancen und speziellen Anforderungen für E-Learning in der Generation 50plus untersucht. Aus der Studie geht dabei insbesondere hervor, dass es bisher noch keinen Markt für E-Learning Angebote für Berufserfahrene der Generation 50plus gibt. Diese könnten jedoch langfristig zur Steigerung der unternehmerischen Leistung beitragen. Anhand der Studie erstellte das MMB-Institut einen Katalog, welche Kriterien E-Learning für die älteren, erfahrenen Mitarbeiter in der IT-Branche erfüllen muss.

Für die Weiterbildung von Fachkräften älterer Generationen spielt E-Learning bisher keine große Rolle. Um die künftigen Schwerpunkte der Lernangebote für diese Zielgruppe eingrenzen zu können, befragte das MMB-Institut Fachkräfte aus der IT-Branche, Unternehmensvertreter, Bildungsdienstleister und einzelne Weiterbildungsteilnehmer. Dabei spielten Inhalte wie Lernspezifika wie Strukturen, Instrumente, Orte und Erwartungen eine Rolle. Außerdem beinhaltet der Studienbericht auch wichtige Hinweise zu unterstützenden Maßnahmen und der Qualitätskontrolle von E-Learning für berufserfahrene IT-Fachkräfte.

Bereits anhand weniger spezifischer Merkmale kann man die Qualität von E-Learning Maßnahmen für berufserfahrene Fachkräfte erheblich steigern. Wie die Untersuchung ergab, seien vor allem Werte wie Selbstbestimmung und Praxisbezug sowie gezielte Beratungsangebote (z.B. Tutoren). E-Learning Lösungen, die diese Punkte in den Vordergrund stellen, seien für die Generation 50plus besonders geeignet. Große Übereinstimmung gab es auch bezüglich der Effektivität von Blended Learning. Die Verzahnung von Präsenzveranstaltungen mit speziellem Coaching und digitalen Lerninhalten sei für die Zielgruppe Berufserfahrener optimal geeignet.
 
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